Von der Hauptstadt Washington machten wir uns auf in die Südstaaten. Der eher konservative Teil der USA wählt traditionell vermehrt republikanisch. North Carolina ist wie die Amerikaner es nennen aber ein „close call“, das heißt beide Kandidaten können den Staat für sich gewinnen. Deswegen wird im Bundesstaat um jede Stimme hart gekämpft. Wir hatten die Möglichkeit innerhalb von 12 Stunden eine demokratische sowie republikanische Rally (Wahlkampfveranstaltung) mitzuerleben bzw. die Atmosphäre aufzunehmen. Die Bilder, die wir dort gemacht haben, sprechen Bände: Während man bei der Clinton-Rally über zwei Stunden anstand, um dann an der Tür abgelehnt zu werden (wir mussten es am eigenen Leib erfahren), war die Trump-Rally eine große Showveranstaltung mit eine Vielzahl an Merchandise-Ständen. Zumindest beim Medienaufkommen (mit ORF-Reporter) konnte Trump einen Sieg verbuchen.